Dein Körper – das unbekannte Wesen(III)

Damit die Scharniere erst gar keine Probleme machen, ist vor allem die eigene Mitarbeit gefragt.
1. Sport         Mit jedem Schritt und jedem Griff wird die Gelenkflüssigkeit in den Knorpeln eingewalkt. Da der Knorpel keine Blutgefäße besitzt, ist diese Gelenkschmiere die einzige Möglichkeit für ihn, ernährt zu werden. Ohne Sport und Gymnastik versteifen die Gelenke. Besonders profitieren Betroffene von Sportarten wie Radfahren, Wassergymnastik, Schwimmen, Skilanglauf oder Walken.
2. Tragen      Damit die Kniegelenke ihre gerade Position nicht verlassen, verteilen Sie Ihre Einkaufstaschen möglichst auf beiden Seiten. Wenn Sie Lasten heben, gehen Sie breitbeinig in die Knie und halten dabei den Rücken aufrecht.
3. Ausrüstung  Achten Sie auf die richtigen Sportschuhe. Nur mit guten Dämpfungssystemen halten Sie den Druck auf die Gelenke etwa beim Joggen gering.
4. Ernährung   Wer sich gesund ernährt, vermeidet nicht nur Übergewicht als Risikofaktor. Bewährt hat sich die mediterrane Ernährung mit guten Fetten und viel Fisch und Gemüse. Bestimmte Nahrungsmittel sind zudem besonders gut für die Gelenke: In Pilzen steckt beispielsweise Glucosamin, eine Substanz, die dabei hilft, Wasser im Knorpel zu speichern.
5. Regeneration   Erholung muss sein. Legen Sie Ruhetage ein, und probieren Sie auch mal andere Sportarten aus, wie etwa Yoga, um Belastungen einzelner Gelenkgruppen abzubauen.
Wichtig: nach dem Sport ausgiebig dehnen.

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