Vitamine (Teil 2)

Wann ist übrigens ein Element lebensnotwendig?

Erstens, wenn es in allen Geweben nachgewiesen werden kann,
zweitens, wenn bei Entzug Mangelerscheinungen auftreten und
drittens, wenn durch Zuführung der Wirkstoffe die Mangelerscheinungen ausgeheilt werden.
Was sind Vitamine?

Vitamine zählen im Gegensatz zu den Energieträgern Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate zu den Wirkstoffen. Sie sind für den normalen Ablauf der Lebensvorgänge unentbehrlich. Unter Hinzutritt von Mineralstoffen und Spurenelemente fungieren sie größtenteils als Bausteine von Fermen ten. Ohne Fermente gibt es kein Leben.
Der Mensch kann die meisten Vitamine nicht selbst aufbauen. Daher müssen wir uns die Vitamine mit der Nahrung zuführen. Je unnatürlicher eine Nahrung ist, umso größer ist die Gefahr der ungenügenden Versorgung. Vitamine sind vorwiegend pflanzliche Produkte. Sie können aber durch Speicherung  auch in tierischen Organismen angereichert sein. Bei mangelhafter  oder fehlender Vitaminzufuhr treten Krankheiten auf. Unzureichende Zufuhr in der Nahrung, Stresssituationen, Diäten,  einseitige Ernährung, falsche Zubereitung der Speisen, Alkohol- und Nikotinmissbrauch, erhöhter Bedarf während der Schwangerschaft, Stillzeit und Wachstum und als Folge von Erkrankungen können Ursache für die Entstehung eines Vitaminmangels sein.

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